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Arturia Spark DubStep im Detail

Heute werfe ich den Blick auf Arturias neuesten Wurf, SPARK Dubstep. Ich sollte an dieser Stelle gleich erwähnen dass es sich bei Dubstep, laut Arturia nicht lediglich um ein Expansion Pack für Spark handelt, sondern um ein eigenständiges Software-Packet das die neue Dubstep Libray mit der Funktionalität, dem Workflow und anderen Attributen von Spark kombiniert. Die Library wurde übrigens von Sample Magic in London produziert.

Was kann Dubstep? 

  • 30 verschiedene Kits, über 960 MIDI-Patterns
  • FX Pad, Looper, Slicer, Echtzeit Automation aller Parameter
  • 14  Effekte: Multiband Compressor, Reverb, Sub Generator, Destroyer, Bit Crusher, Multiband EQ, Chorus, Delay, Distortion, Phaser, Plate Reverb, Flanger, Space Pan, Limiter.        
  • Step Sequenzer
  • 16 unabhängige Audio Outputs, MIDI I/O
  • Unübertroffene Klangqualität basierend auf Arturias TAE und hochauflösendes Sampling 

Wie präsentiert sich Spark Dubstep?

Beim Öffnen präsentiert sich zunächst das überaus aufgeräumte Center Panel , das sich im wesentlichen in sechs Bereiche gliedert: Digital Display (wie man es eben von Drum-Machines so kennt), Sequenzer, Song/Pattern Auswahl und Jog-Wheel zur Selektion von Banks, Patterns und zum Wechsel von Instrumenten), FX Live Pad und Kontrollbereich der einzelnen Instrumente, inklusive Pads.

In der Kopfleiste des Center Panels finden sich der Browser, Metronom, CPU und Output (mit Soft-Clip Button) und drei Felder zur Selektion/Aktivierung der weiteren Panele:  Bottom Panel mit Zugriffsmöglichkeiten auf Studio, Mixer und Library und Top Panel mit Zugriff auf den Pattern Sequenzer, Song-Arranger und die Spark Preferences.

Die Top-/Bottom Panele lassen sich übrigens auch durch Klicken auf entsprechende Markierungen an den Seiten des Center Panels aktivieren falls man mal an akutem Muskelkater leidet und es zu den Buttons an der Topleiste zu weit sein sollte.

Im Einsatz: 

Über den Load Button selektiert man zunächst ein Projekt, entweder aus den mitgelieferten Factory Projekts, aus bereits bestehenden User Projekts oder man startet ein neues Projekt. An Factory Presets stehen dreissig Projekts zur Auswahl. Um nun ein Pattern auszuwählen klickt man im Song/Pattern-Bereich auf Bank A oder B und wählt eines der 16 zur Verfügung stehenden Patterns, aktiviert den Play-Button und ab geht die Post.  Zum Wechsel von Patterns selektiert man einfach nach Wunsch ohne den Play-Modus stoppen zu müssen.

Im Kontrollbereich lassen sich nun Parameter der Instrumente regeln. Drei Drehregler direkt über den insgesamt 16 Pads ermöglichen Zugriff auf die wichtigsten Parameter. Ein Rechts-Klick auf das Pad ermöglicht schnellen Zugriff auf den Studiobereich im Bottom Panel wo man weitere Einstellungen vornehmen kann.

Über den Pattern-Sequenzer im oberen Bereich des Center Panels lassen sich natürlich Patterns nach Lust und Laune editieren.

Möchte man neue Patterns aufnehmen kann man entweder ein neues Projekt, ohne jegliche Pattern-Presets starten, oder man löscht ein bereits bestehendes über den Erase Button, wählt ein Instrument über einen Klick auf das jeweilige Pad und aktiviert Record/Play. Bei Bedarf steht natürlich die Metronomfunktion in der Topleiste des Center-Panels zur Verfügung.  Wem das Eispielen von Patterns in Realtime nicht so ganz liegt, dem steht natürlich der Pattern Sequenzer in gewohnter Manier zur Verfügung. Im Sequenzer Bereich stehen neben einer Shuffle-Funktion, Tap Tempo Button,  Accent Button auch eine Lob Zone zur Verfügung. Der Looper bietet zwei Funktionen - Divide regelt die Länge des Loops (Patterns) und Move regelt den Startpunkt des Patterns.

Erwähnenswert ist auch das FX Live Pad - wie der Name schon sagt, ein Live-Performance Tool. Per Mauspfeil lassen sich auf dem XY Feld Songs oder Patterns in Echtzeit bearbeiten. Drei Funktionen stehen zur Verfügung: Filter (Low Pass, Band Pass und High Pass), Slicer (bietet sieben verschiedene Repeat Modi) und Roller (bewegt man den Mauspfeil auf dem Instrumenten-Pad lässt sich die Lautstärke eines Rolls direkt manipulieren - sehr praktisch). 

Bottom Panel:

Über drei Buttons im Bottom Panel hat man wahlweise Zugriff auf das Studio (wo man die gewünschten Instrumente in die jeweiligen Spots lädt und Filter, Effekte etc. dazu schaltet), den Mixer (16 Kanäle, 2 Returns , Master, 14 Effekte)und Library, wo man sich ganz einfach per Drag & Drop Kits, Banks und Patterns zusammenstellt. Das Library Panel bietet auch verschiedene Optionen zum Export/Import von Dateien: Unterstützt werden, auch als Drag & Drop, der Import von MIDI und REX Dateien, und der Export als MIDI, WAV und .spk Dateien.

Top Panel:

Über das Top Panel hat man wahlweise Zugriff auf obligaten Pattern-Editor, den Song-Arranger und die Spark Präferenzen. Im Pattern-Editor hat man auch Zugriff auf die Automation einzelner Instrumente (übrigens sind alle Parameter voll automatisierter). Der Song-Arranger bietet die Möglichkeit die Sequenz von Patterns zu organisieren - ganz einfach per Drag & Drop lassen sich maximal 64 Pattern-Slots belegen und über das Preferences Panel lassen sich grundlegende Eistellungen von Sequenzen, Interface, Dateiverwaltung, Jog-Wheel, MIDI Import/Export und Kontroller vornehmen.

Fazit: Die Samples in Dubstep sind ohne Frage makellos und die Bedienung von Spark ist einfach, geradlinig und macht in jeder Hinsicht Spass. Jeder der ein wenig Erfahrung mit Drum-Machines hat, egal ob Hardware oder Software, wird getrost das Handbuch stecken lassen können.  Die Sounds, egal ob Kicks , HiHats oder Snares  haben richtig Biss und sind eine fantastische Kollektion zur Produktion von Electro Styles.

Arturias Spark Dubstep kommt als RTAS, VST, AU und Standalone für Mac (OS X 10.5 +) und als VST, RTAS, VST und Standalone für Windows (XP, Vista, Seven) und kostet EURO 99.- (Download)/ EURO 119.- (Box).

Mehr Infos HIER:

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